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December 11 2011
fbcmd | Nie wieder Geburtstage vergessen via Shell.
Die nachfolgende Beschreibung eines technischen Vorgangs würde die Mehrheit der Gesellschaft wahrscheinlich als soziologisch fragwürdig abstempeln. Jedoch beschreibe ich den Hergang trotzdem und gerade deswegen.
Ich weiß gar nicht mehr wie genau ich auf fbcmd gekommen bin. Im Zweifel über einen XML basierten Medienkanal. Jedenfalls ist fbcmd ein äußerst schönes Tool um die gängigen Informationen zum eigenen Facebook Account auf der Kommandozeile abzufragen. Dazu bietet es wahnsinnig trickreiche Queries und “Vergruppungen” der Facebook Bekanntschaften. Alles dazu hier und besonders hier.
Somit lässt sich wunderbar ein automatisches “Alles Gute zum Geburtstag!” bauen. Vorraussetzung ist hierfür eine funktionierende Installation von fbcmd.
Der von fbcmd vorgeschlagene Query um eine Geburstagsnachricht an die Pinnwand von jenen zu senden, deren Geburtstag sich heute jährt lautet:
fbcmd WALLPOST =bday 'Alles Gute zum Geburstag!'
Das lässt sich natürlich wunderbar in einen Cronjob verbauen, der einmal täglich um 15:00 eben diesen Query ausführt:
0 15 * * * fbcmd WALLPOST =bday 'Alles Gute zum Geburstag!' > /dev/null
Weil ich aber wissen möchte, wem mein Rechner alles in meinem Namen zum Geburtstag graturliert hab ich das noch leicht modifiziert und lasse mich via Mail darüber benachrichtigen:
0 15 * * * fbcmd WALLPOST =bday 'Alles Gute zum Geburstag!' | grep -v "^No Friends With Birthday Matches$" | mail -s "fbcmd Gratulation" user@domain.de
Eigentlich ist der Titel des Posts gar nicht richtig. Man vergisst Sie trotzdem. Aber ein Device erledigt die Arbeit für einen :)
September 19 2010
tismc | This is static markdown content!
Vorher noch nie gehört? Kann auch gar nicht sein. Obacht, Eigengewächs.
Das sich gerade formierende Hobby-Eishockey-Team, dem ich angehöre, war bisher ohne großartige HomePage ausgekommen. Es bestanden kleine Basteleien unseren Captains, aber so wirklich vollständig war das dann auch nicht. Ich machte mich auf die Suche nach einem minimalen CMS. Irgendwas kleines Schönes, in dem wir unseren minimalen Content unterbringen können. Ausmaße wie etwa Mytinytodo für Todo-Listen (von dem ich sehr begeistert bin
). Ich wurde nicht wirklich fündig. Alle Tipps die ich bekam waren zu umfangreich und somit einfach Overkill.
Die Sache schlief irgendwie 1-2 Monate ein, bis ich von der Markdown-Language gehört habe. Diese Mischung aus .txt-File Syntax und HTML-Generator gefiel mir und ich dachte wieder an die Hockey-Page. Muss es immer PHP und SQL sein? Eigentlich nicht.
Der Plan war: In einen Unterordner content/ für jede Seite ein *.markdown-File zu laden, aus welchem generisch die .html Files gebaut werden. Umgeben Natürlich von header.tmpl und footer.tmpl. Auf dem Filesystem sieht das in etwa so aus:
|-- content
| |-- 001.impressum.markdown
| |-- 001.index.markdown
| `-- 002.index.markdown
|-- css
| |-- readme.txt
| `-- style.css
|-- impressum.html
|-- index.html
|-- tismc.bash
`-- tmpl
|-- footer.tmpl
`-- header.tmpl
Ein kleines Bashscript durchsucht den content/-Ordner und baut für jedes gefundene .markdown-File die HTML-Page.
$ ./tismc.bash
page-dir is now /path/to/homepage
--- parsing impressum.html
adding header
parsing content/001.impressum.markdown
adding footer
--- parsing index.html
adding header
parsing content/002.index.markdown
parsing content/001.index.markdown
adding footer
So kann auch mein Captain oder andere Dritte, neue Inhalte in die Page hochladen. Denn Markdown-Syntax ist nicht wirklich kompliziert. Allerdings gab es da noch ein Problem. Eigentlich drei. Die hießen header.tmpl, footer.tmpl und style.css. Ich bin in solchen Design-Dingen sehr schlecht, aber mein Berufsschulkollege Holger, der öfters mal wunderschöne Templates aus dem Ärmel schüttelt, sagte natürlich nicht nein und erstellte mir die nötigen Files <3. Unter http://ice-bullocks.zwetschge.org kann man das Ergebnis begutachten. Sind Leberkäse-Brötchen eigentlich anerkannte Währung unter Designern ?
Den Source zum Anschauen gibts unter:
bash-script
Homepage-Dir
December 09 2009
Teeworlds | Mehrere Server betreiben unter Linux
Die 4 Teeworldsserver die auf zwetschge.org laufen, stellten ihre Dienste ehrilchgesagt in einem ziemlichen WirrWarr aus Binaries und Configfiles. Nach Neuorganisition, der technical Overview hier:
Dateistruktur:
Ausgabe mit tree -L 3 in /home/teeworlds/:
http://zwetschge.org/paste/4
Configfiles:
Individuell für jeden Server
http://zwetschge.org/paste/3
Startskript:
Nach Reboot automatisch ausgeführt
http://zwetschge.org/paste/2
Syntax: binary -f configfile >> ausgabe_logfile &(& = als hintergrundprozess)
Sollte jemand auch mal mehrere Teeworldsserver nebeneinander betreiben und den Überblick behalten wollen
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
